Am 29. Juni wird in der Galerie „Time“ die Gemälde-Ausstellung von
Elena Ringo, die sich in vielen LänPressemitteilungdern einen Namen
gemacht hat, eröffnet. Geboren wurde die Künstlerin in Moskau, 15
Jahre hat sie in Finnland verbracht, derzeit lebt sie in Österreich.
Elena Ringo gehört jener Generation von Künstlern an, deren Schaffen
in der Übergangsphase vom XX. zum XXI. Jahrhunderts fällt. In der
schnell veränderlichen Welt ist es sehr bedeutsam, die Vorstellung von
der Existenz unverrückbarer Werten zu bewahren, darunter die
offenkundigsten – die ästhetischen. In Moskau, ihrer Geburtsstadt, hat
sie eine erstklassige akademische Ausbildung genossen.
Grundlage war die Aneignung künstlerischer Erfahrung früherer
Epochen, das Begreifen der Höhepunkte bildnerischer Kunst. Sie
beschränkte sich jedoch nicht auf die Neuinterpretation der
Errungenschaften alter Meister – vielmehr gelang es ihr, ihren eigenen
unverwechselbaren Stil, ihre schöpferische Einzigartigkeit zu finden.
Besonderes Publikumsinteresse erwecken ihre Bilder, die im Stil des
phantastischen Realismus geschaffen wurden - „Der Kuss der
Meerjungfrau“, „Das alte Haus“, „Allegorie der Zeit“. Diese Bilder
beinhalten einen tiefen philosophischen Sinn. Der Mystizismus, von dem
die Meisterwerke der russischen Kunst und das russische Denkens
durchdrungen sind, ist auch in Elenas Arbeiten zu finden.
Elena Ringo beherrscht fast alle Genres der Tafelmalerei meisterhaft:
sie ist einerseits eine sensible Landschaftsmalerin, eine
psychologische Porträtistin, beherrscht jedoch auch die Technologie
der vielschichtigen klassischen Malerei perfekt und ist eine
interessante Illustratorin. Ihr schöpferisches Leben ist von einer
ununterbrochenen Suche geprägt.
Sie untersucht die reale Welt und bildet sie nach, gleichzeitig
schafft sie eine neue, in der verborgene Symbole und ungeahnte
Sichtweisen auf anschauliche Art zum Ausdruck kommen.
Die Künstlerin nahm an mehr als 20 Gruppenausstellungen und 5 persönlichen
Ausstellungen in Moskau, Helsinki und Wien teil.
Elena Ringo nimmt die Natur als Einheit wahr, die Völker der Welt als
Gemeinschaft, die Erde als gemeinsames Haus der Menschheit.
Malerei ist für sie Kunst - kein Art-Business. Ihr Credo heißt,
eigene Schaffenswege zu beschreiten, die nicht auf Konjunktur oder
Stereotypen Rücksicht nehmen.
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